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Tansania
als eines der ärmsten Länder der Erde hat sich die Bewahrung seiner herausragenden Naturschönheiten zum Ziel gesetzt. Die Naturschutzpolitik ist wirklich vorbildhaft. Nach meiner Meinung könnten sich viele Länder der sogenannten ersten Welt von Tansania diesbezüglich eine Scheibe abschneiden. Die tansanische Naturschutzpolitik hat dafür Sorge getragen, dass Tansania auch heute noch eines der wildreichsten Länder unserer Erde ist. Die doch recht hohen Eintritts- und Übernachtungsgebühren in den Naturparks sind ein wichtiger Bestandteil dieser Naturschutzpolitik. Zum einen sorgen sie für entsprechende Einnahmen in den Parks und zum anderen verhindern sie in Tansania den weltweit aufkommenden Massentourismus mit Erfolg, der die Bewahrung dieser weitgehend unberührten Naturschauplätze mit Sicherheit gefährden würde.
Trotz dieser hohen Gebühren ist der Tourismus in den letzten Jahren zu einem sehr wichtigen Wirtschaftsfaktor für Tansania geworden. Die touristische Infrastruktur wird ständig
verbessert, kann aber zur Zeit immer noch nicht mit der des südlichen Afrika verglichen werden.
In den Schutzgebieten stehen zahlreiche komfortable und teilweise auch luxurioese Camps
und Lodges den Touristen mit größerem Geldbeutel zur Verfügung. Im Gegensatz dazu sind die öffentlichen Zeltcamps in den Schutzgebieten immer noch auf niedrigem Niveau. Camper müssen alles
was sie brauchen mitbringen (manchmal sogar das Wasser). Eben Natur pur. Obwohl die Nationalparkgebühren mit die höchsten in ganz Afrika sind, können die Erlöse die Unterhaltungkosten der
Parks leider kaum decken. Tansania braucht auch Zukunft die Unterstützung aus dem Ausland, um seine riesigen und einmaligen Naturschauplätze für die Nachwelt zu erhalten.
Die
Bevölkerung in ganz Afrika und auch in Tansania wächst unaufhörlich und braucht immer mehr Land, wodurch leider ein Konflikt mit den Naturparks wohl vorprogrammiert ist.
Zu hoffen
bleibt, dass dieses nicht reiche Land seine Kriminalitäts- und Korruptionsprobleme besser in den Griff bekommt und dass die vielen ethnischen Gruppen in Tansania weiterhin so friedvoll mit
einander zusammenleben werden und die politische Stabilität in Tansania auch in der Zukunft gewahrt bleibt.
MEINE SAFARIVORSCHLÄGE: Im Oktober 2008 starte ich eine 14-tägige Safari durch die südlichen und östlichen Parks in Tansania. Diese Parks
werden recht selten von Touristen besucht, sodass sie ihre weitgehende Unberührtheit bewahren konnten. Ziele der Tour werden das Selous Game Reserve, der Ruaha Nationalpark, der Mikumi
Nationalpark und der Udzungwa Mountains Nationalpark sein. Ende März 2009 führe ich eine 4-tägige Safari zum größten Wildschutzgebiet Afrikas dem Selous Game Reserve durch. Dort plane ich unter anderem Bootstouren auf dem grossen Rufiji River.
Danach am 19.04.2009 fahre ich für 12 Tage nach Nordtansania und besuche unter anderem den weltberühmten Ngorongoro-Krater und die riesige Serengetisteppe. In den Monaten Februar/März sind dort hunderttausende Gnus und Zebras fast zeitgleich geboren worden - ein gigantisches Naturerlebnis und einmalig auf unserer Erde. Auf beiden Touren sind noch Plätze frei. Genauere Informationen findet ihr unter Nordtanzania-Tour und Selous-Tour.
Tansania ist für mich das Safariland Nummer Eins - mit unendlichen Perspektiven, aber auch Problemen.
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PRAKTISCHE REISETIPPS:
In Tansania ist das Geldwechseln unproblematisch. In der Regel geben Wechselstuben bessere Kurse als Banken. Für große Banknoten (50er und 100er) erhält man einen besseren Umtauschkurs.
Kleine Dollarnoten werden manchmal auch als Zahlungsmittel anerkannt. Die Nationalparks, große Hotels und Lodges müssen in USD bezahlt werden. Seit dem 31.1.2003 werden in einigen
Nationalparks (Nordtansania) auch EURO akzeptiert. Ein Visum ist an den Grenzen gegen eine Gebuehr von 50 USD oder 50 EUR erhältlich (auch auf den internationalen Flughäfen). Der Reisepass
muss noch 6 Monate nach Rückreisedatum Gültigkeit besitzen. Wer aus einem Gelbfiebergebiet nach Tansania einreist, benötigt eine eingetragene Gelbfieberschutzimpfung im internationalen
Impfausweis - das gilt auch für den Besuch der zauberhaften Insel Sansibar.
Zeitweise hat Tansania Probleme mit der Wasser- und Stromversorgung, da die Regenmengen in den letzten
Jahren immer mehr zurück gegangen sind und viele Dämme nicht ausreichend viel Wasser haben. Ihr müsst also manchmal mit Einschränkungen in der Wasser- und Stromversorgung rechnen. In den
Nachbarländern sieht es leider nicht viel besser aus.
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