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Fragen und Antworten ueber das Reisen in Afrika

Hier stehen haeufig gestellte Fragen und die Antworten - bei Luecken solltet ihr zum Telefon oder zur Tastatur greifen!

Was ist die beste Reisezeit?
Die beste Reisezeit haengt vom Gebiet ab, das ihr besuchen moechtet. Allgemein laesst sich sagen: In der Trockenzeit sind die Tiere leichter zu finden und die Naturpisten in einem besseren Zustand. In der Regenzeit sind die Farben der Natur kraftvoller und intensiver.
Beispiele:
Vicfalls: Oktober bis Januar - nur wenig Wasser
Serengeti: Februar bis Maerz - die meisten Huftiere bekommen ihre Jungen
Masai Mara: Juli bis Oktober - 80% der Zebra- und Gnuherden sind in der Masai Mara
Chobe: Dezember bis Maerz - grosse Huftierherden auf der Savutimarsch (leider Regenzeit)

Gibt es Alters-Beschraenkungen oder – Empfehlungen?
Nein, wenn die Gesundheit noch nicht uebermaessig angeschlagen ist. Als am anstrengendsten gelten laengere Autofahrten auf Naturstrassen. Die Erholungs-Pausen nach diesen ‚Einlagen‘ sollten dann immer lang genug bemessen werden. Aeltere Reisende schaetzen die minimale Zeitverschiebung waehrend der Flugreise (kein ‚Jet lag‘!).
Die heissesten Monate in Ostafrika sollten aber gemieden werden, jedenfalls in den Niederungen.

Wir moechten mit Kindern reisen. Ist das empfehlenswert?
Kinder verkraften die klimatischen Bedingungen am besten. Probleme sehe ich nur bei Kleinkindern - z.B. wegen der Malariaprophylaxe

Probleme beim Automieten?
In Tansania, Malawi und Sambia meistens nur mit Fahrer erhaeltlich (kann ich auch jedem/r nicht geuebten Afrikareisenden nur empfehlen), das Gleiche gilt auch in abgeschwaechter Form fuer Kenia. In Botwana, Zimbabwe und Suedafrika problemlose Automietung ohne Fahrer moeglich.

Oeffentliche Verkehrsmittel in den Laendern?
In allen Laendern sind die groesseren Staedte an das oeffentliche Verkehrsnetz angeschlossen - in der Regel sehr preiswert. In Ostafrika sind die Verkehrsmittel nicht immer ausreichend gewartet, daher manchmal gefaehrlich. Um in die Schutzgebiete zu gelangen, braucht man leider ein eigenes Gefaehrt (ausser Krugerpark in Suedafrika - hier gibt es Busfahrten in den Park).

Wie sieht es aus mit Schlangen, Giftspinnen und anderen gefaehrlichen Tieren in Afrika?
Schlangen sind sehr scheu und fluechten fruehzeitig (ausser Puffottern). Es ist  viel einfacher, eine seltene Saeugetierart als eine Schlange bzw. gefaehrliche Spinne zu Gesicht zu bekommen. Vor dem einzigen Tier, das euch wahrscheinlich wirklch gefaehrlich werden koennte, seid ihr ja gewarnt und auf der Hut: die Anopheles-Muecke.

Kriminalität in Afrika?
Ist leider weit verbreitet, besonders in den touristischen Gebieten - hier sollte man auf seine Habseligkeiten gut aufpassen. Besonders beruechtigt ist seit ein paar Jahren Johannesburg in Suedafrika, von dort werden viele Ueberfaelle gemeldet. Ich empfehle immer, vor einer Reise das Auswaertige Amt zu befragen (leider sind die Infos nicht immer aktuell).

Medizinische Grundaustattung in Afrika?
In Kenia gibt es ein zuverlaessiges Luftrettungssystem (mit Basis in Nairobi), von dort aus kann fast jede Region in Ostafrika erreicht werden. Die meisten Krankenhaeuser in Afrika haben keinen europaeischen Standard, ausser in den grossen Staedten Suedafrikas und in Nairobi. Die meisten Krankenhaeuser sind in der Regel nicht sehr sauber. Deswegen sollte jede/r Afrikareisende fuer Notfaelle eine kleine Reiseapotheke mit sich fuehren inkl. sterilem Verbandsmaterial und (Einweg-)Spritzen.

Reisegeld - in welcher Form?
Das unkomplizierteste Zahlungsmittel ist die US Dollarnote. Besorgt euch diese Waehrung - in kleinen Noten bis zur 1 $ Note fuers direkte Bezahlen und in grossen Noten zum Eintauschen in einheimische Waehrungen. Als Ergaenzung koennen Visa-, Master- oder Eurocard mitgefuehrt werden. Immer mehr Lodge‘s und auch Camps akzeptieren Plastikgeld. Das Plastikgeld gewinnt von Ost nach Suedafrika zunehmend an Bedeutung. Die Kurse fuer Euro sind im Verhaeltnis meist etwas schlechter als fuer US$. Die Kurse sind in den afrikanischen Laendern immer besser als zu Hause, deshalb niemals vorher in Europa tauschen. In den meisten Laendern ist die Ausfuhr heimischer Waehrung nicht erlaubt. Die Wechselstuben in Ostafrika geben in der Regel bessere USD-Kurse als die Banken. Fuer Reisechecks gibt es schlechtere Umtauschkurse als fuer Bargeld.

Wird erwartet, dass wir ‚Trinkgelder‘ geben?
Für die Mehrheit der Reisenden anderer Nationalitaeten sind Trinkgelder eine Selbstverstaendlichkeit (z.B. USA!). Reisende aus der Schweiz oder aus Deutschland (Trinkgelder weitgehend abgeschafft) fallen ‚aus dem Rahmen‘, wenn sie ihre diesbezueglichen Gewohnheiten uebertragen. Ueblich sind Trinkgelder fuer Driver-Guides (Fahrer) und lokale Fuehrer (z.B. Bootstouren, Fusstouren usw). Hotels und Camps signalisieren ihre Einstellung mit dem Vorhandensein oder dem Fehlen einer ‚Tip-Box‘ (Trinkgeld-Sammelkasse fuer das Personal). Zur Trinkgeld-Zahlung direkt aufgefordert werdet ihr etwa von Gepaeck-Traegern an Flughaefen. Hier gibt es sowohl ‚abgebruehte Profis‘ wie auch ‚Arbeitnehmer‘ der untersten Stufe.

Ist es sinnvoll, wenn wir kleine Geschenke mitfuehren und austeilen?
Die meisten Menschen in Afrika sind - gemessen an unseren Standards - arm und freuen sich ueber kleine Mitbringsel, wie Kleidungsstuecke, Batterien, Toiletten-Artikel, Behaeltnisse aller Art oder Schuhe. Mit kleinen Geschenken (Stiften oder Suessigkeiten) kann man das Eis zwischen sich und den Afrikanischen Kindern meistens schnell auftauen. Sachgeschenke sind auf jedenfall besser als Geldgeschenke. In den Touristikhochburgen stehen immer mehr Kinder vor den Camps und Hotels und betteln die auslaendischen Reisenden an. Dieser Erwerbszweig nimmt leider immer mehr zu und wird haeufig von den Erwachsenen nicht gut geheissen.

Wie bereiten wir uns am zweckmaessigsten auf die Reise vor?
Es gibt im Buchhandel eine ansehnliche Anzahl Reisefuehrer, die Ostafrika oder das suedliche Afrika beschreiben. Schwer erhaeltlich ist exaktes und aktuelles Kartenmaterial in guter Qualität. Ich suche z.B. schon seit ueber sechs Jahren gutes Kartenmaterial ueber den Kafue Nationalpark in Sambia - leider bis jetzt vergebens.

Welche Gesundheitsvorsorgen / Impfungen sind zu treffen?
Es sind keine Impfungen vorgeschrieben. Ausnahme: für die Einreise nach Sansibar oder wenn man aus einem Gelbfiebergebiet einreist ist eine Gelbfieber-Impfung obligatorisch. Die Malaria-Prophylaxe ist bis auf die Kap-Provinz in Suedafrika dringend empfohlen.
Die Tropeninstitute geben aktuelle Hinweise zu den einzelnen Laendern - leider manchmal unterschiedliche in Bezug auf die Malariaprophylaxe. Im linken Teil der Laenderseiten findet ihr einen Link mit einer guten Reisegesundheitsseite, die euch mit Rat zur Seite steht.

Was müssen wir an Kleidung mitfuehren. Gibt es Garderoben-Zwang?
Leichte helle Kleidung in angemessenem Umfang plus 1 warme Jacke/Windschutz ist ausreichend. Festes Schuhwerk (geschlossene Halbschuhe) fuer Fussmaersche und Badelatschen fuer Strand und Hotels sind von Vorteil. Waescheservice bieten die meisten Hotels an und kann bei 2 oder mehr Uebernachtungen in Anspruch genommen werden. Garderobenvorschriften gibt es meistens nur in typisch englischen Clubs.

Vegetarische Kueche in Afrika?
Die vegetarische Kueche haelt auch immer mehr in Afrika Einzug. Die meisten groesseren Hotels bieten sehr schmackhafte vegetarische Malzeiten an. In Afrika waechst fast jedes Gemuese und Obst.

Was für Getränke erwarten mich in Afrika?
Cola und Limonaden sind in jedem der beschriebenen Laender zu bekommen, die Qualität entspricht europaeischen Standards. In jedem Land wird Bier gebraut, schmeckt teilweise etwas suess - besonders in Ostafrika. Hochwertige Weine bekommt man am ehesten in Suedafrika, in Ostafrika laesst die Qualitaet teilweise zu wuenschen uebrig, obwohl die Weine dort am teuersten sind. In Bezug auf Hygiene kann folgendes angemerkt werden: Alle Flaschen werden in der Regel erst am Tisch geoeffnet, so kann der Gast sich ueberzeugen, frische Getraenke zu bekommen. In Ostafrika sollte man von eisgekuehlten Getraenken Abstand nehmen. Das Eis wird meistens aus normalem Leitungswasser gewonnen. Nur in besseren und teueren Hotels kann man darauf vertrauen, Eis aus Mineralwasser zu erhalten.

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